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Was versteht man unter Radiästhesie oder GeomantieRadiästhesieDer Begriff leitet sich vom lateinischen Wort radiare, Strahlen aussenden, ab.Unter Radiästhesie versteht man die Lehre von der Strahlenfühligkeit des Menschen. Gemeint ist damit die Fähigkeit, meist mit Hilfe einer Rute oder anderen radiästhetischen Instrumenten, die unsichtbare Ausstrahlung feinstofflicher Energien wie etwa einer Wasserader, einer Erdverwerfung, eines Gitternetzes oder eines Kraftortes zu erspüren. Praktizierende der Radiästhesie werden als Rutengänger oder Geomanten bezeichnet. Das Rutengehen ist eine alte Kunst, die bei vielen Völkern nicht nur in hohem Ansehen stand, sondern Lebensbestimmender Faktor war. Vieles von dem Wissen und Können der damaligen Zeit ist verloren gegangen, es wird heute schrittweise wieder entdeckt. GeomantieDer Ursprung des Begriffs, setzt sich zusammen aus dem griechischen geo, Erde, und mantie,Deutung oder Weissagung. Unter dem Begriff Geomantie wird im Allgemeinen der Zugang zu den "feinstofflichen" Kräften in der Natur verstanden. Schon seit vielen Jahrtausenden befasste sich Geomantie sowohl mit der Nutzung dieser Kräfte als auch mit der Vermeidung negativer Auswirkungen, die von Ihnen ausgehen können. Das geomantische Wissen wurde ursprünglich ausschliesslich zu spirituellen Zwecken genutzt, um beispielsweise Kultstätten und Wallfahrtsorten an so genannten „Kraftplätzen“ zu errichten. Dabei wurden sowohl umfassende Kenntnisse der sakralen Geometrie über die Verstärkung der Energien, als auch für uns fast unvorstellbar weit reichende astronomische Kenntnisse berücksichtigt. Das Recht auf Zugang zu jeder Art von spirituellem Wissen wurde von der Kirche jedoch nach und nach monopolisiert. Heilswege, die nicht über sie verliefen, wurden daher mit der Zeit systematisch verunglimpft und verfolgt. Hinzu kam, dass die Heilung früher weitgehend den Frauen oblag. Heilerinnen kannten sich auch mit Erdstrahlen sowie den Kräften von Steinen aus. Ihre Kenntnisse wurden aber im Zeichen des aufkommenden Rationalismus zunehmend in Zweifel gezogen, bis schliesslich das geomantische Wissen immer mehr in Ungnade fiel. Nur auf einem einzigen Gebiet erlaubte die Kirche weiterhin die Anwendung geomantischer Methoden, des Aufspürens von Kräften in der Erde; zum unverzichtbaren Orten von Kostbarem Trinkwasser. So ist Geomantie zum Beispiel verwendet worden, um die günstige Lage für Tempel und Kirchen, Steinkreise, Begräbnisstätte, Steinmonumente, Labyrinthe und astronomische Observatorien herauszufinden. Die Erhabenheit und Harmonie mancher Sakralbauten und alter Kultplätze versetzt uns heute noch in Erstaunen. Diese Orte machen deutlich, dass die alten Baumeister damals sehr wohl wussten, im Einklang mit den kosmischen Gesetzen zu bauen. Industrialisierung und Fortschrittsglaube haben einen Grossteil des geomantischen Wissen verschüttet, das erst langsam wieder entdeckt wird. | |||
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In vielen Kulturen haben sich eigene Geomantiesysteme entwickelt. Wie etwa in Ägypten, Indien und Südamerika. Am bekanntesten ist die chinesische Geomantie Feng Shui. Im alten China war Geomantie Teil der Lehre der Natur-und Humanwissenschaften Der Städtebau folgte den Richtlinien des Feng Shui, dass heisst, die Häuser und Strassenanlagen waren immer in Nordsüd- und Ostwestrichtung orientiert und mussten dem Erdmagnetfeld entsprechen, um eine grössere Harmonie mit den Naturgesetzen zu erreichen. Noch heute wird der Standort eines künftigen Gebäudes sorgfältig geprüft, er muss auch mit den Linien der Umgebung, den Hügeln oder Berge, in guter Resonanz sein. | |||
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Die moderne westliche Geomantie wurde ca. 1960 in Deutschland wieder zum Leben erweckt. Die von Dr. Hartmann erkannte Energielinien (unsichtbare Globalnetzgitter das sich über die ganze Erdoberfläche erstreckt) sind Teil der Geobiologie. Jene Kraftlinien üben einen mehr oder weniger grossen Einfluss auf unser tägliches Leben und unser Wohlbefinden aus. Peyrè, Hiller, Wittmann, Curry und Hartmann "um nur einige Namen zu nennen" haben Netzsysteme geobiologischer Art beschrieben. Es werden heute als Gesundheitsstörender Faktor das Curry- und das Globalnetzgitter angesehen. Schon im Mittelalter wusste man von den schädlichen Strahlen und Wasseradern. Hatte man ein neues Haus gebaut, so liess man zuerst die Hunde darin schlafen. Dort, wo sie sich niedergelassen hatten, stellte man das Bett auf, den Hunde meiden Strahlen und Wasseradern. Anders die Katzen, sie lieben starke Strahlungen. In der geomantischen Praxis stellt das Aufspüren und Unterscheiden besonderer Zonen und Punkte aber lediglich einen Teilaspekt dar. Das eigentliche Ziel der Geomantie besteht darin, auf die lokalisierten Kräfte und Kräftekonstellationen durch Bauliche Massnahmen in einer Weise zu reagieren, dass die ortsspezifischen Energiepotentiale und ihre Strukturen gewissermassen festgehalten, verstärkt und gegebenenfalls harmonisiert werden. Wenn wir die Ausführungen insbesondere des letzten Abschnittes auf uns wirken lassen, erhebt sich automatisch die Frage nach dem Verhalten des Menschen in seinem Haus oder Wohnung. Unser Haus, unsere Wohnung ist mehr als nur Raum zum schlafen, zum täglichen Aufenthalt. Raum der Schutz vor Wind und Wetter bietet. Es ist der Ort, an dem wir Kraft schöpfen für die Bewältigung der Anforderungen, die der Alltag an uns stellt. Es ist der Ort, an dem wir uns wohlfühlen sollen, entspannen können, ganz einfach der Ort, wo wir Leben. | |||
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