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Steine und MineralienWas ist der Unterschied zwischen einem "gewöhnlichem Stein" und einem Mineral, zwischen einem Edelstein und einem Heilstein?Die Liebe zu den Steinen allgemein steckt schon in jedem kleinen Kind. Auch ganz gewöhnliche Kieselsteine "leben" und sind voller Schwingungen und fliessender Energie, das fühlt man intuitiv. Mit den Edelsteinen erschliesst uns die Erde ihre prächtigsten Schätze. Unvergängliche Diamanten, blutrote Rubine, intensive grüne Smaragde und tiefblaue Saphire, dazu Aquamarine in den Farben des Ozeans, purpurviolette Amethyste, goldgelbe Zitrine, Turmaline in allen Farben des Spektrums, leuchtende Opale, cognacfarbene Topase, und viele andere. Seit Jahrhunderten erfreuen sich die Menschen an Ihnen und lassen Ihre Herzen höher schlagen. Die Schönheit und Vollkommenheit edler Steine regte die Fantasie der Menschen von alters her an. Edelsteine sind Sterne auf Erden. Bei der Betrachtung der verschiedenen Mineralien und Steine und ihrer heilenden und schützenden Kräfte betreten wir ein Zauberland längst vergangener Zeiten. |
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Den gewaltigen Kräften der Natur war die Menschheit über Jahrtausende hinweg machtlos ausgeliefert. Je weniger sie über Ursache und Zusammenhänge wusste, desto mehr fürchtete sie sich vor Götter und Dämonen. Mit Schutzzauber und Beschwörungen versuchte man das Böse zu bannen. Eine wichtige Rolle spielten dabei Glück bringende Amulette oder Talismane aus Edelsteinen. Sie galten als Verbindung zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt. Solche Anwendungen schutzzauberischer Mittel finden sich bei nahezu allen Völkern, in den verschiedensten Kulturstufen. Seit Beginn der Menschheit wurden Edelsteine als "Amulette und Talismane" benutzt. Sie bedeuten Glück, Kraft, Gesundheit und Wohlstand. Auch in der Heiligen Schrift findet man zahlreiche Hinweise auf Edelsteine. Aufschlussreiche Erwähnungen der Bedeutung von Edelsteinen in der Bibel findet sich im Buch Mose. Hier ist die Rede vom Brustschild des Hohepriesters, in dem sich zwölf in Gold eingefasste Steine befanden. Oder in der Johannes-Offenbarung. Von den zwölf Edelsteine als Fundamente des neuen Jerusalem und Grundpfeiler der christlichen Kirche. (Jaspis, Saphir, Chalcedon, Smaragd, Sardonyx, Sardis, Chrysolith, Beryll, Topas, Chrysopras, Hyazinth, Amethyst). Die von Johannes aufgezählten Steine blieben bis ins Mittelalter hinein die bedeutendsten Schutz – und Heilsteine. Bis auf den heutigen Tag schmücken sich mächtige Frauen und Männer mit Edelsteinen, weil sie Ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Macht verleihen. Die Kronen der Könige und Kaiser sollen nicht nur den Reichtum dieser Herrscher Demonstrieren. Man schätzt sie auch, weil sie aufgrund Ihrer Ausstrahlung für eine reine und harmonische Atmosphäre sorgen. Bischöfe tragen Amethyste als Zeichen ihrer Würde und ihren spirituellen Status, Kardinäle Rubine. Dem Papst als Repräsentanten des Göttlichen ist der himmelblaue Saphir vorbehalten. Bis zum heutigen Tag haben edle Steine nichts von ihrer Faszination eingebüsst. |
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| Der wahre Wert von Edelsteinen kann nicht in Gold aufgewogen werden, heisst es in einer alten Legende. Der wahre Wert könne nur im unendlichen Staunen über die Schönheit der Steine, ihre Beständigkeit und ihre Eigenschaft, Lebewesen zu überdauern, gemessen werden. So kommt es, dass im dritten Jahrtausend unserer Zeitrechnung der Glaube an die Schutz- und Heilwirkung von Mineralien und Steine eine Wiedergeburt erlebt. Eine neue Epoche der Mineralienmagie scheint anzubrechen. | |